Unser Sportförderunterricht

Der Sportförderunterricht

                                            

Unser Sportförderunterricht ist für das erste und zweite Schuljahr konzipiert. Ausschlaggebend für die Einrichtung an unserer Schule war die Beobachtung, dass immer mehr Kinder mit mangelnden Bewegungserfahrungen eingeschult werden. Da Probleme mit der Motorik in unmittelbarem Zusammenhang mit Auffälligkeiten in der Konzentration, der persönlichen Ausgeglichenheit der Schüler und mit Defiziten im mathematischen Bereich sowie im Erwerb der Schriftsprache steht, sahen wir für uns Handlungsbedarf.

 

Hierzu werden zu Beginn des ersten Schuljahres (bis zu den Herbstferien) alle Schulneulinge einem modifizierten „Körperkoordinationstest für Kinder (KTK)“ unterzogen. In diesem absolvieren alle Kinder vier verschiedene Übungseinheiten. Die Ergebnisse werden notiert und mittels eines Computerprogramms weiterverarbeitet. Hier wird nun der MQ (Motorikquotient) eines jeden Schülers ermittelt.

 

Liegt der ermittelte Wert zwischen 70 und 80 (Normwert: 100), werden die Eltern informiert und die Kinder nehmen am Sportförderunterricht teil. Erfahrungsgemäß werden Schüler mit noch niedrigeren MQ-Werten besser von Ergotherapeuten betreut. Eine zusätzliche Teilnahme am Sportförderunterricht würde eine Überforderung bedeuten.

Die maximale Teilnehmerzahl sollte in der Regel auf 12 Kinder beschränkt sein, um ein effektives Arbeiten zu gewährleisten.